Schulstart - Haltung statt Anpassungsdruck
Shownotes
Es kommt auf die Haltung an
Der Schulstart ist bei uns gerade ein großes Thema. Und dabei habe ich gemerkt, wie dankbar ich für etwas bin, das ich nicht als selbstverständlich empfinde: eine Schule, die offen ist, zuhört und gemeinsam mit uns nach Lösungen sucht.
Gerade bei Kindern im Autismus-Spektrum kann das einen großen Unterschied machen.
Ein sicherer Rahmen kann ermöglichen, dass ein Kind ankommt, Beziehungen aufbaut und sich auf Schule einlassen kann. Gleichzeitig habe ich für mich gelernt, wie wichtig es ist, als Elternteil die eigenen Beobachtungen und Sorgen anzusprechen.
Denn eine Schule kann nur auf das reagieren, was sie weiß.
In dieser Folge möchte ich deshalb einmal bewusst den Blick auf die positiven Beispiele richten. Denn auch wenn viele Familien andere Erfahrungen machen: Es gibt Schulen, die sich auf Kinder einstellen und gemeinsam mit Eltern nach Möglichkeiten suchen.
Ich spreche darüber, warum die Haltung hinter einer solchen Zusammenarbeit für mich so entscheidend ist und warum nicht jedes Kind in denselben Rahmen passen muss.
Gedanke zum Mitnehmen: Vielleicht müssen wir nicht immer zuerst fragen, was ein Kind leisten kann sondern. Wir sollten genauso fragen, was es braucht, damit es leisten, lernen und teilhaben kann.
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00:00:01: Bei uns war viel los in der letzten Zeit und das bei uns im Sommer immer so.
00:00:06: Wir haben viele Geburtstage von den Kindern, von mir und dieses Jahr hatten wir auch Einschulungen.
00:00:13: Das waren natürlich besonders aufregend und werden gleichzeitig auch noch das Thema, dass eins meiner Kinder wieder in die Schule starten musste und das vorher aber krankgeschrieben war usw.. Und ja, mich beschäftigt aber die ganze Zeit ein Gedanke wie dankbar ich mit unserer Schule bin und das darf man ruhig auch mal erwähnen.
00:00:38: Denn es gibt so viel Negativbeispiele und auf mich kostet das ein bisschen Mut auch an die Schule ranzutreten.
00:00:48: Ja und was mir dabei halt besonders auffällt ist der Gedanken Haltung.
00:00:53: Ich habe festgestellt, es ist so wichtig, welche Haltung die Schule hat.
00:00:58: Egal ob das jetzt in unserem Fall die Grundschule ist oder später die weiterführende Schule.
00:01:03: Es steht und fällt wirklich mit der Haltung der Schule wie man den Kindern gegenüber eingestellt.
00:01:12: nur beschäftige ich mich ja mit dem Thema Autismus oder das Thema Neurodivergenz, also spreche ich jetzt mal speziell über die Gruppen der autistischen Kinder.
00:01:22: Ja und es ist halt total wichtig wie offen und mit welcher Haltung die Lehrkräfte und auch die Schulleitung an die Sache rangehen oder an die Bedürfnisse der Kinder, wie das bewertet wird.
00:01:41: so dankbar.
00:01:43: Wir haben eine Schule, die wirklich sehr bemüht ist und sehr zugewandt und auch viele Dinge ermöglicht.
00:01:51: wir haben auch erfolgreich eine Schulbegleitung genehmigt bekommen.
00:02:00: das ist ja auch eine große Herausforderung.
00:02:02: also wir haben einen Moment für unser zweites Kind es geschafft einen sicheren Rahmen zu kreieren, sodass unser Kind auch wirklich gut ankommen konnte und quasi auch wirklich sehr über sich gerade hinauswächst.
00:02:19: Und ich finde da sieht man halt so einen riesengroßen Unterschied ob man den Kindern einen sichern Rahmen von Anfang an bieten kann oder ob ein Kind mit großen Ängsten in die Schule gehen muss mit ganz viel Verunsicherung.
00:02:37: Also bei uns war es zum Beispiel so, dass unser Kind einiges schon vorher kennenlernen durfte.
00:02:46: Unser Einschulungskind und dadurch auch schon eine Bindung aufbauen konnte die Räume schon kennenlern durfte.
00:02:54: Und ich finde sowas ist ja Ja wie soll ich sagen das kommt jedem kind zugute egal egal ob seine Diagnose hat ob es Neurodivergent ist oder oder.
00:03:06: Im Endeffekt Beziehungsarbeit, finde ich, ist immer eine Grundlage, worauf alles aufbauen kann und auch sehr gut aufbauten kann.
00:03:18: Und bei meinem zweiten Kind ist es so dass er nach wie vor noch Schwierigkeiten mit der Beschulung hat und auch ich bin natürlich als Elternteil also auch etwas unsicher Aber habe da auch offene Arme vorgefunden, die uns weiterhin unterstützen.
00:03:40: Auch so schon wie in der Vergangenheit aber was ich halt für mich gelernt hab den Mut auch zu haben und die Dinge wirklich anzusprechen Die wichtig sind.
00:03:49: denn nur so hat auch die Schule die Möglichkeit auf bestimmte Sachen zu reagieren oder das Kind zu verstehen.
00:03:55: also wir haben jetzt zum Beispiel ein Kind, was sehr stark maskiert.
00:04:01: Also sich sehr stark anpasst in der Schule und seine Verhaltensweisen oder Gefühle und Ängste unterdrückt und da auch mit niemanden spricht.
00:04:11: Und ja den Gedanken die ich einfach mal heute so rauslassen wollte war das es gibt nicht nur Negativbeispiele sondern es gibt auch wirklich sehr gute Schulen die da sehr offen sind auch offen gegenüber Aufklärung, neuen Impulsen.
00:04:31: Und ich finde man sollte halt immer wieder den Mut haben, auch offen an die Schule ranzugehen und mit dem Vertrauen das auch die Lehrer ihr Bestmöglichstes geben wollen.
00:04:47: Ich weiß dass die Realität in vielen Schulen eine andere ist aber es ist so umso entlastender wenn man Unterstützung erfährt und wenn man das erlebt.
00:04:59: Und es macht so ein Riesenunterschied, sein Kind in die Schule zu schicken mit einem guten Staat.
00:05:06: Mit nem sicheren Rahmen ohne sich gleich wieder zu große Sorgen machen zu müssen kommt mein Kind gut an ist es den Herausforderungen gewachsen schafft es Bindung aufzubauen zur Lehrkraft zu den anderen Kindern Und wenn man da ein System hinter sich stehen hat, was genau diese Unsicherheiten und Fragen mit aufnimmt und aufhängt.
00:05:35: Dann ist das eine sehr guter Staat oder sehr gute Voraussetzung für alle.
00:05:41: auch bei uns war es halt so.
00:05:42: wir haben jetzt auch schon einige Jahre hinter uns wo wir auch viel um den gekämpfen mussten und dass ist einfach mal ein positives Beispiel.
00:05:53: Jetzt zum Schulanfang was wirklich einen riesengroßen Unterschied macht.
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